Kann sich Venezuela in dieser Stunde der Not auf seinen neuen besten Freund verlassen? Nach den beiden katastrophalen Erdbeben, die am vergangenen Mittwoch den Norden und das Zentrum des südamerikanischen Landes erschütterten, meldete sich Donald Trump prompt auf seiner Plattform Truth Social: »Die USA sind bereit, willens und in der Lage zu helfen.« Alle Regierungsbehörden seien angewiesen, sich auf einen schnellen Einsatz in Venezuela vorzubereiten, schrieb der Präsident der Vereinigten Staaten.

Wohlgemerkt: Diesmal geht es nicht um einen militärischen Einsatz wie die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte am 3. Januar. Die amtierende Regierung in Caracas hat nach den Erdbeben den Notstand ausgerufen; unter den Trümmern eingestürzter Gebäude sind Tausende Tote zu befürchten. Trump, der humanitäre Hilfe sonst eher ablehnt, versprach: »Wir werden für unsere neuen und großartigen Freunde da sein.«