Schwert-Attacke in Schule – Mann verletzt mehrere Menschen
Ein Mann ist in Schweden in eine Schule eingedrungen und hat Menschen mit einem Schwert attackiert. Medienberichten zufolge soll es mehrere Verletzte geben. Der Angreifer wurde niedergeschossen.
Bei einem Angriff mit einem Schwert sind in einer Schule in Schweden am Freitag mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Behörden der Stadt Fagersta mitteilten, drang ein mit einem Schwert bewaffneter Angreifer in die Schule ein und verletzte dort mehrere Menschen.
Den Behörden zufolge wurde der Angreifer von der Polizei festgenommen, schwedischen Medienberichten zufolge wurde er von der Polizei niedergeschossen. Der Alarm sei um 14.00 Uhr eingegangen.
Umliegende Schulen seien geräumt worden. „Wir haben einen laufenden Einsatz in der Gegend – das ist das Einzige, was wir aktuell sagen können“, sagte ein Polizeisprecher schwedischen Medien. Medien berichteten von mehreren Rettungswagen und einem Polizeihubschrauber am Einsatzort. Die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtet von zwei Verletzten.
„Die Polizei ist vor Ort und arbeitet sehr intensiv an dem Vorfall“, sagte der schwedische Justizminister Gunnar Strömmer dem Fernsehsender SVT. „Die Regierung steht in engem Kontakt mit der Polizei und verfolgt die Entwicklungen laufend.“
Die Chefin der schwedischen Sozialdemokraten, Magdalena Andersson, kommentierte bei der Plattform X: „Schreckliche Nachrichten aus Fagersta. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und allen, die davon berührt sind.“ Ganz Schweden stehe in dieser schweren Stunde an der Seite von Fagersta.
Bei der Schule handelt es sich den Angaben zufolge um eine weiterführende Schule in der Kommune Fagersta. Laut schwedischen Boulevardmedien soll die Polizei dem Täter ins Bein geschossen haben.
Nach Angaben der schwedischen Zentralen Rettungsleitstelle ereignete sich im Zusammenhang mit dem Einsatz zudem ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos in der Nähe der Schule. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen der Tat sind bisher nicht bekannt.
lfb mit AFP/dpa
Source – WELT De

