Mutmaßlicher IS-Anhänger nach Deutschland ausgeliefert
Ein 21-jähriger Berliner ist aus Pakistan ausgeliefert worden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm den geplanten Anschluss an den IS und Gewaltvorbereitung vor.
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Ein unter Terrorverdacht stehender 21-Jähriger aus Berlin ist von Pakistan nach Deutschland ausgeliefert worden. Am Samstag setzte ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe einen Haftbefehl gegen den Deutschen in Vollzug.
Nach WELT-Informationen war der Beschuldigte am Freitag von Bundespolizisten aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad nach Frankfurt am Main gebracht worden. Dort traf er am Abend ein. Anschließend brachten ihn die Beamten nach Karlsruhe.
Dem 21-Jährigen werden versuchte Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.
Ausgereist sein soll der Berliner bereits im Januar 2025. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft machte er sich zunächst von Berlin auf den Weg nach Äthiopien. Von dort habe er nach Somalia weiterreisen wollen, um sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen und sich zum Kämpfer ausbilden zu lassen.
Doch Somalia erreichte der Mann nicht. Stattdessen soll er nach Pakistan gereist sein, um sich dort dem IS anzuschließen. Bereits im Februar 2025 wurde der damals 20-Jährige nach Angaben der Bundesanwaltschaft in Pakistan festgenommen.
Nach seiner Ankunft in Deutschland folgte am Samstagvormittag die Vorführung beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Beschuldigte befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Source – WELT De

