Wissenschaftszeitvertragsgesetz: Kabinett billigt Neuregelung von Befristungen in der Wissenschaft
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf gebilligt, durch den die Bedingungen bei den Anstellungsverhältnissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verbessert werden sollen. Der Gesetzentwurf kommt von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und sieht neue Mindestvertragslaufzeiten vor. Ziel sei ein moderneres Befristungsrecht in der Wissenschaft, teilte das Ministerium mit.
Im Wissenschaftszeitvertragsgesetz sollen erstmals regelmäßige Mindestvertragslaufzeiten für die Befristungen von Arbeitsverhältnissen eingeführt werden, bei denen es primär etwa um eine Promotion geht. Die Fristen sollen drei Jahren vor und zwei Jahren nach der Promotion gelten. Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Verantwortung für die Pflege eines Menschen haben, soll die Höchstbefristungsdauer erhöht werden.
Seit Jahren wird kritisiert, dass die allermeisten Forscherinnen und Forscher befristet beschäftigt sind, oft über Jahre. Wer eine Laufbahn in der Wissenschaft antreten will, hat demnach viele Jahre voller beruflicher Unsicherheit vor sich.
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Source – ZEIT News

