2. Fußball-Bundesliga: Cottbus-Trainer Wollitz: «Sind 17 Mal nicht auf Augenhöhe»

Mit dem Mut des Außenseiters will Energie Cottbus nach zwölf Jahren Abstinenz die anstehende Saison in der zweiten Fußball-Liga mit dem Klassenerhalt krönen. «Wir sind gegen 17 Vereine nicht auf Augenhöhe», sagte Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem Auftakt gegen Hannover 96 im Leag Energie Stadion am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). «Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir gegen 17 Vereine gewinnen können. Wir sind gekommen, um zu bleiben», fügte er hinzu.

Gegen die Niedersachsen kann der 61-Jährige auf seinen gesamten Kader zurückgreifen und setzt darauf, dass seine Mannschaft erfolgreich startet. «Wenn man bleiben möchte, brauchen wir ein Erfolgserlebnis und müssen die Heimspiele gewinnen. Jetzt gilt es, gegen eine mental starke Mannschaft das Spiel zu gewinnen, was absolut möglich ist.» 

Dabei warnte Wollitz davor, dass die Erwartungen, die Energie durch beiden vergangenen Spielzeiten geschürt hat, sich automatisieren und nicht «in Selbstverständlichkeit umgewandelt» werden dürfen.

«Werde meine Art des Fußballs nicht verändern»

Der Trainer selbst will auch eine Klasse höher seinem Stil treu bleiben und den Gegner permanent stressen – auch in der Rückwärtsbewegung. Dabei stellte Wollitz klar: «Ich werde meine Art des Fußballs nicht verändern. Unser Ziel ist es, das Spiel zu bestimmen.» 

Dass mit King Manu und dem von Bayer Leverkusen ausgeliehenen Talent Luca Erlein junge Profis in der Abwehr stehen, bereitet dem ehemaligen Spielmacher keine Probleme: «Es wird immer nach Namen gerufen. Wir wollen Namen machen. Das ist viel interessanter.»

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Source – ZEIT News