Angespannt halten kapverdische Spieler, Betreuer und Trainer einander nach Abpfiff in den Armen, beugen sich eng im Kreis über ein Handy, heben immer wieder den Blick zur Videoleinwand. Sie warten. Und mit ihnen wartet das ganze Stadion. Dann die Nachricht: Auch das zweite Spiel der Gruppe H, Spanien gegen Uruguay, ist vorbei. Es endet 1:0.

Der Kreis birst auseinander. Die Kapverdier springen über den Rasen, schreien, reißen die Arme in die Luft. Nur der mit dem Handy rührt sich kaum, wird von den anderen immer wieder angerempelt und scheint es trotz der Schüttelei noch nicht richtig begreifen zu können: Kap Verde steht im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft.