Kanadischer Sänger Bryan Adams verspottet Trump in neuem Song über Lake Ontario
Der kanadische Sänger Bryan Adams (66) hat US-Präsident Donald Trump in seinem neuen Song „Lake Ontario“ mit einem Baby verglichen. „Die Dinge liefen nicht so, wie er es wollte, im Iran“, singt Adams. Daraufhin habe Trump „wie ein Baby die Spielsachen aus dem Kinderwagen geschmissen“. Es fühle sich an wie ein weiteres Ablenkungsmanöver, während die Epstein-Akten an Fahrt aufnähmen.
Damit spielt Adams, der mit Songs wie „Please Forgive Me“ und „Summer of ’69“ weltberühmt wurde, auf den Krieg der USA und Israels gegen den Iran sowie den Skandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein an.
Benannt ist der Song nach dem See auf der Grenze beider Länder. Trump hatte im August per Dekret verfügt, dass US-Bundesbehörden ihn künftig „Lake America“ nennen – wie zuvor schon den Golf von Mexiko „Golf von Amerika“. Adams hält dagegen: „See der glänzenden Wasser“ hätten ihn die Irokesen genannt, singt er. „Es ist ein Name der First Nations – kein Dekret.“
Bereits am 1. Juli, dem kanadischen Nationalfeiertag, hatte Adams den Song „51st State“ veröffentlicht – als Protest gegen Äußerungen von Trump, der Kanada gerne als 51. Bundesstaat der USA sähe. Beide Songs stammen von Adams’ neuem Album „How’s It Goin’“, das im November erscheinen soll.
Source – WELT De

