DDoS-Angriffe auf Verwaltungen: Verdächtige nach Cyberattacken auf Behörden und Firmen ermittelt
Nach erpresserischen Cyberattacken auf Behörden und Firmen haben Sicherheitsbehörden drei Verdächtige ermittelt, darunter zwei Jugendliche. Bereits in der vorigen Woche seien drei Anschriften in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hessen durchsucht worden, teilte das schleswig-holsteinische Landeskriminalamt in Kiel mit.
Die Verdächtigen sollen zu der Gruppe SharkNet gehört haben, die sogenannte DDoS-Überlastungsangriffe auf Internetseiten startete. Dabei wird ein Server gezielt mit so vielen Anfragen überschwemmt, dass er die Menge nicht mehr bewältigen kann und im schlimmsten Fall zusammenbricht. Alle drei Verdächtigen blieben demnach auf freiem Fuß.
Nach Angaben aus Ermittlungskreisen sollen die Beschuldigten gemeinsam mit weiteren Tätern die Internetseiten verschiedener Stadt- und Kreisverwaltungen, Bundesbehörden, großer Einzelhandelsketten und Telekommunikationsfirmen angegriffen haben. Sie verfassten ein Bekennerschreiben, in dem sie unter anderem eine Medienberichterstattung sowie die Zahlung von 30.000 Euro in Bitcoin verlangten. Die Forderungen wurden nicht erfüllt.
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Source – ZEIT News

