Die tödliche Gefahr
LGBT-Aktivisten reden ständig über die Gefahr „von rechts“. Jetzt hat der Anschlag auf den Berliner CSD auf furchtbare Weise daran erinnert, dass die tödlichste Gefahr für Schwule, Lesben und andere sexuelle Minderheiten von Islamisten ausgeht.
Noch am Tag vor der diesjährigen Berliner Christopher Street Parade wusste der Queer-Beauftragte der Hauptstadt ganz genau, wo die größte Gefahr lauert: „Wir werden gerade politisch angegriffen von rechts, vor allem von sehr konservativen Kräften, von Rechtsextremen, von Neonazis“, sagte Alfonso Pantisano im RBB. Und eine Sprecherin des lesbischen Dyke* March legte noch einen drauf: „Für uns ist dieses Jahr klar, dass wir gegen Faschismus auf die Straße gehen müssen.“ Auch in anderen deutschen Städten lautete das Motto der Stunde: „CSD gegen rechts“.
Zweifellos gibt es Bedrohungen und Angriffe aus dem rechtsextremen Milieu. Aber wenn sich die ersten Erkenntnisse der Polizei erhärten, dann hat der Anschlag auf den Berliner CSD auf furchtbare Weise daran erinnert, dass die tödlichste Gefahr für Schwule, Lesben und andere sexuelle Minderheiten von Islamisten ausgeht.
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Die LGBT-Community müsste das längst erkannt haben. 2020 attackierte in Dresden ein junger Syrer ein schwules Touristenpaar aus NRW, ein Mann starb, der andere wurde schwer verletzt. Wie im aktuellen Berliner Fall war der Täter den Behörden als islamistischer Gefährder bekannt und kurz vor der Tat aus der Jugendhaft entlassen worden. 2022 schoss kurz vor dem geplanten Pride-Umzug in Oslo ein Islamist vor einer Szene-Bar um sich. Zwei Menschen starben, es gab mehr als 20 Verletzte. Die Parade fiel aus.
In Wien nahm die Polizei 2023 kurz vor der Regenbogenparade drei junge Männer im Alter von 14, 17 und 20 Jahren fest, sie hatten einen Anschlag mit Messern und einem Auto geplant. Die österreichischen Staatsbürger mit tschetschenischen und bosnischen Wurzeln waren online radikalisiert worden und sympathisierten mit der Terrormiliz Islamischer Staat. Im Mai 2025 musste der CSD-Umzug in Gelsenkirchen wegen einer islamistischen Drohung abgesagt werden.
Es bleibt völlig unverständlich, dass Aktivisten, die hierzulande inzwischen selbst winzige Benachteiligungen von Minderheiten beklagen, nicht viel entschiedener die Diskriminierung von queeren Menschen, von Juden und auch von Frauen durch traditionalistische migrantische Milieus anprangern. Und es ist fatal, wenn Aktivisten die Kritik an solchen Missständen im Namen des „Antirassismus“ zurückweisen oder als „islamophob“ bezeichnen.
Wenn es ihnen wirklich ernst wäre mit einer diskriminierungsfreien Gesellschaft, müssten sie erkennen, dass viele Zuwanderer aus muslimischen Ländern eine Bedrohung für die von ihnen propagierte Vielfalt und Toleranz darstellen. Im schlimmsten Fall gibt es sogar Tote – wie jetzt in Berlin.
Source – WELT De

