Die Immobilienpreise in Deutschland sind im ersten Quartal 2026 langsamer angestiegen. Zuvor hatte der Anstieg im vierten Quartal 2025 noch 2,6 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Preise jedoch um durchschnittlich 1,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Auffallend ist eine größere regionale Diskrepanz. Während Eigentumswohnungen in dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 3,6 Prozent teurer wurden, stagnierte der Preisanstieg in den sieben größten Städten Deutschlands mit nur 0,3 Prozent. In dicht besiedelten ländlichen Kreisen sanken die Wohnungspreise sogar um 0,4 Prozent. Der Preisanstieg für Ein- und Zweifamilienhäuser war in den Metropolen mit 1,4 Prozent am stärksten, hier fielen die Preise in dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,8 Prozent.

Im Vergleich zum Schlussquartal des vergangenen Jahres zogen die Preise nur noch um 0,3 Prozent an. Dies könnte auf eine generelle Erholung des Immobilienmarktes hindeuten. 2023 hatte es starke Preiseinbrüche infolge der Hochinflation nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gegeben.