JU-Chef Winkel will Migranten weniger Sozialleistungen zahlen
Der Arbeitnehmerflügel der CDU fordert nach den jüngsten Wahlniederlagen eine breitere Neuaufstellung der Partei. „Wir werden unserem Anspruch, Volkspartei zu sein, nicht mehr gerecht“, zitierte ZDFheute.de aus einem vierseitigen Grundsatzpapier der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA). „Zu viele gesellschaftliche Gruppen kommen in der Union kaum noch vor; zu viele Menschen erleben sie nicht mehr als ihre politische Heimat. Eine Volkspartei, die nur noch mit sich selbst spricht, hört auf, Volkspartei zu sein.“
Es reiche nicht, die Breite der Gesellschaft nur zu beschwören. „Sie muss in der Partei, in ihren Debatten und in ihren Parlamenten wieder erkennbar sein.“ Menschen aus unterschiedlichen Berufen, Regionen und Lebenswelten müssten „wieder sichtbar an Entscheidungen“ beteiligt werden.
Der CDA-Bundesvorsitzende Dennis Radtke übte im Interview mit ZDFheute.de Kritik am Parteivorsitzenden Friedrich Merz: Er habe nicht ausreichend vermocht, Menschen einzubinden. Man könne nicht außer Acht lassen, dass „die Rhetorik ‚die Menschen feiern zu viel krank, zu wenig Leistungsbereitschaft‘ – das triggert Menschen natürlich mehr, als sie abzuholen.“
Source – WELT De

