Irankrieg: Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Nahost

Der Iran hat in der Nacht Angriffe auf verschiedene US-Stützpunkte im Nahen Osten gemeldet. Nach iranischen Angaben wurden Raketen und Drohnen auf Einrichtungen in Bahrain, Kuwait und dem Oman sowie einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien gefeuert.

Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, griffen die Revolutionsgarden zudem den Militärstützpunkt al-Tanf in Syrien an – er war lange vom US-Militär genutzt worden. Seit Februar dieses Jahres soll der Stützpunkt wieder unter der Kontrolle der syrischen Armee stehen. 

Auch in der katarischen Hauptstadt Doha waren Augenzeugen zufolge mehrere Explosionen zu hören. Dem katarischen ‌Innenministerium zufolge wurde ein Kind durch Splitter verletzt. ‌

Iran meldet acht Tote bei US-Angriffen

Das US-Militär teilte mit, in der Nacht Ziele auf der Insel Keschm, nahe der Hafenstadt Bandar Abbas ‌sowie ⁠wichtige Einrichtungen der Marine und der Revolutionsgarden angegriffen zu haben. Nach iranischen Angaben wurden dabei mindestens acht Menschen getötet.

In der Gegend von Pasabandar nahe ​der Hafenstadt Tschabahar sei ein Zivilist getötet worden, meldete die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Zudem seien fünf Brücken, der Bahnhof der Küstenstadt Bandar Chamir und der Flughafen von Iranschahr im Südosten des Landes getroffen worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Irna meldete, bei den Angriffen auf die Brücken in Bandar Chamir seien sieben Menschen getötet worden.

Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter, mit den Angriffen auf Brücken sollten Nachschubwege zu einem iranischen Marinestützpunkt an der Straße von Hormus unterbrochen werden.

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Source – ZEIT News