Krieg gegen die Ukraine: »Das ist gefährlich, was Wladimir Putin da macht«

Französischer Präsidentschaftskandidat für härtere Sanktionen

Nach dem russischen Drohnenangriff auf einen Passagierzug im ukrainisch-polnischen Grenzgebiet hat der französische Präsidentschaftskandidat Édouard Philippe eine Parallele zum versuchten Drohnenanschlag in Leipzig gezogen. Der jüngste Angriff auf die Lokomotive des Zuges mit Ziel Warschau folge auf den Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne nahe einer ukrainischen Transportmaschine auf dem Flughafen Leipzig/Halle Anfang August, schrieb Philippe auf der Plattform X. Dies sei ein weiterer Beweis, dass der russische Präsident Wladimir Putin glaube, sich im Krieg mit Blick auf Schäden und Provokationen alles erlauben zu können.

Davon dürfe sich Europa nicht einschüchtern lassen, sondern geeint und entschlossen reagieren, sagte der frühere Premierminister. Europa solle die Sanktionen gegen Russland und deren Umsetzung verschärfen.

Dafür gebe es zwei Möglichkeiten: Eingefrorene russische Vermögenswerte sollten genutzt werden, um für die von »Russland begangenen Verbrechen zu bezahlen«. Zudem sollte der ukrainische Luftraum geschützt werden, um zivile Opfer zu vermeiden, ohne dass Europa selbst zu einer kriegsführenden Partei werde, schrieb Philippe.

Source – ZEIT News