Kabinettsumbau von Friedrich Merz: Grüne kritisieren Kabinettsumbau als unprofessionell

Grüne und Linke im Bundestag haben den von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vorgenommenen Kabinettsumbau kritisiert. Nach einem »verpatzten Jahr Schwarz-Rot« ziehe Merz die Reißleine, teilten die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann und Katharina Dröge mit. Die »Salamitaktik«, mit der der Kanzler sein Kabinett nun offenbar etappenweise über den Sommer umbauen wolle, sei nicht dazu geeignet, Ruhe in die Regierungsgeschäfte zu bringen. Sie führe zu immer weiteren und neuen Spekulationen und fortgesetzter Unruhe. »Das wirkt weder professionell noch gut durchdacht«, sagten Haßelmann und Dröge.

Linken-Fraktionschef Sören Pellmann sagte der Rheinischen Post, Deutschland brauche keinen Kabinettsumbau, sondern eine andere Politik. »Aber darauf kann man nicht hoffen. Das ernannte Personal wird nur die Kahlschlagpolitik fortsetzen«, sagte Hellmann.

Beim Kabinettsumbau lege Merz einen Eifer an den Tag, den man sich eher beim Lösen der Probleme des Landes wünschen würde. Dass ausgerechnet der »Hardliner« Carsten Linnemann Gesundheit und Pflege verantworten solle, sei »als Kampfansage zu verstehen«.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

Source – ZEIT News